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Knospen, Tumore & Bücher


Es gibt zig wunderschöne Bilder, die den persönlichen Entwicklungsweg beschreiben. Ich mag viele und beginne mal mit dem Bild der Knospe, die irgendwo noch ganz unfassbar im Entstehungsurlaub weilt, damit sie im kommenden Frühling bereit für ihre sinnesfreudige Entfaltungszeit ist.


Das ist dasselbe bei uns Menschen, wir tragen diesen Kern in uns, der unzerstörbar und lebendig bleibt und uns immer zu erfreuen und zum Leben anspornen vermag. Ab und an fühlen wir diesen Ansporn (Mars im Horoskop) nicht oder weniger und das ist weder gut noch schlecht. Sondern einfach eine andere energetische Ausrichtung, mehr nach innen gerichtet oder anders formuliert eine Aufforderung introspektiver zu werden. Dieser Stubser der Seele verlangt dann eher etwas anderes von uns als grosse Heldentaten im Aussen. Die Heldentaten können schon auch sein, vermögen jedoch auch im Inneren (Mond), in der Stille und der Ruhe (Saturn/Neptun) geschehen. Respektive in unserer emotionalen Welt.


Wir haben alle unseren goldenen Seelenkern. Es macht Sinn (Jupiter), sich achtsam (Chiron, Merkur) mit sich selbst (Sonne) und den auferlegten Geschichten auseinanderzusetzten. Allem voran, wenn die Stimme des Körpers sich schreiend meldet. Diese Anzeichen können Auswirkungen von generationen-übergreifenden Themen sein, Glaubenssätze und Prägungen, die sich als tiefsitzend wie ein Tumor eingenistet haben und nicht mehr zeit- und/oder situationsentsprechend sind. Sich sogar zu toxischem Verhalten formen (substanzorientiert und/aber auch im Denken , im Emotionalen und unserer Wahrnehmung). Gleichwohl hängen wir oft in diesen emotionalen wie auch geistigen und notabene auch verbalen Mustern fest, die zwar authentisch und echt sind, sich jedoch oftmals als unangemessen anfühlen. Ein Tumor (Pluto)kann bestrahlt und/oder operativ entfernt werden, unsere Biografie nicht, diese wird durch bewusste ganzheitliche Aufarbeitung gelesen und an den notwendigen Stellen achtsam integriert. Wie ein Körper (Stier, Jungfrau, Steinbock) nach einer Tumorentfernung seine Zeit braucht, um sich an den neuen Zustand ohne den Tumor zu gewöhnen, benötigen auch wir die nötige, individuelle Zeit, mit den neuen Lebensgefühlen zu leben. Und das macht echt Spass.


Heftige, Intensive Emotionen sind der Ausdruck von vielen emotionalen Verdrängungen und/aber auch Abspaltungen und Fehlidentifikationen. Auch der Weg des Leidens ist ein althergebrachter. Wir müssen nicht leiden wie unsere Vorfahren. Wir können auch in krisenbehafteten Zeiten wieder Bewusstsein über uns selbst erlangen und uns aus schicksalhaften Leidens- und Opferdramen rausnehmen. Wir sind alle Gleichwertig. Wesen, die andere zu unterdrücken versuchen, haben die tiefsten menschlichen psychischen Probleme. Ihr Minderwert ist kleiner als ein Staubkorn der Sterne.


Dabei müssen solche Eskapaden nicht sein, eine längerfristige prozessorientierte Begleitung bietet Unterstützung, die verschiedenen Schichten abzutragen und der Persona auf allen Ebenen Geborgenheit, Sicherheit wie auch Ausgleich zu schaffen. Und auch diese tiefe grosse Angst zu relativieren. Die Liebe erfahren. Den eigenen inneren Arzt oder Heiler oder auch die Intuition an die Brust zunehmen und damit neue Alltagsroutine entwickeln. Ich sage nicht, dass dann alles umgewuselt und einfach erscheint da draussen, und/aber eine Klarheit und auch ein bewusstes, tiefes Verständnis für die Geschehnisse schwingt mit und unterstützt uns.


Dabei gibt es viele tolle Methoden, die die Selbsterkenntnis fördern und dabei unterstützen, einen gesunden Umgang mit fehlgeleiteten Gefühlen und Emotionen zu erleben. Gedankenmuster zu erkennen, die sich selbst mehr schaden als unterstützen. Auch Gewohnheiten, die Bewegung und unser Wortschatz sind bedeutungsvolle Säulen in einer achtsamen und auch bestärkenden Lebensprozessbegleitung. Und last but not least, unsere Life-Work-Balance mit Bewegung und Ernährung sind ebenso tragende Säulen im individuellen Lebenskonzept.


Voraus gehen sinnvollerweise die Kenntnisse und Aufarbeitung der eigenen Biografie und dem Vergebungsweg im Rahmen der Verletzungen in emotionaler, geistiger wie auch körperlicher und schlussendlich seelischer Hinsicht.


Ich wusste selbst lange Zeit nicht, was es bedeutet, wenn ich mich in mir selbst geborgen fühle. Mit dem Kennenlernen der verschiedenen Schichten meines Wesens, meine menschlichen Veranlagungen und Persönlichkeitsanteile (Planeten im Horoskop) sah ich mich in meiner Tiefschichtigkeit wie auch Breite selbst völlig anders. Ohne Unterstützung in meiner Prozessarbeit ging das natürlich nicht. Ich empfinde immer wieder und nach wie vor tiefe Dankbarkeit und Freude um die tolle Hilfe damals. Ich schätze auch heute noch nach wie vor Unterstützung, die immer noch da ist, auf feinstofflicher Ebene, im nahen und fernen Umfeld und dort wo sich Seelen erkennen und miteinander das goldene Seelenlicht aufflackern und leuchten lassen.


In diesem Sinne freue ich mich auch Dich in deiner Lebensphase, Fragen und Antworten zu begleiten. Aber sei gewahr, meine Fachlichen Beratungen und Begleitungen sind anders, umfassend und prozessorientiert.


Herzliche Grüsse und eine klingende Adventszeit.

Aurelia Mana Marty




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